Kleidung für kalte Festivalnächte
Auf dem Floor wird es warm. Auf dem Rückweg kann es kalt sein. Plane beides ein, wenn du dein Festival-Outfit zusammenstellst.
Eine Schicht für draußen
Ein Shirt oder Tank kann beim Tanzen reichen. Für Pausen, den Weg zum Camp und die Heimfahrt brauchst du unter Umständen mehr. Pack eine zusätzliche Schicht ein, die sich ablegen und wieder anziehen lässt, etwa einen Hoodie oder eine Jacke.
Entscheidend ist der Wetterbericht für den Veranstaltungsort und die Uhrzeit deiner Rückfahrt. Die Tageshöchsttemperatur hilft wenig, wenn du morgens an einer Haltestelle wartest.
Regen ist eine eigene Frage
Ein Baumwollhoodie ersetzt keine Regenjacke. Wenn Regen angekündigt ist, plane passenden Wetterschutz zusätzlich ein. Verstaue ein trockenes Wechselshirt getrennt von nassen Sachen, beispielsweise in einem verschließbaren Beutel.
Bei einem Open-Air gehören auch die Wege außerhalb des Musikgeländes zur Planung. Wähle Schuhe, in denen du lange laufen kannst und die zum Untergrund und Wetter passen.
Indoor: Garderobe vorher prüfen
Bei einer Hallenveranstaltung brauchst du deine warme Schicht vor allem auf dem Hin- und Rückweg. Schau vorab nach Garderobe, Schließfächern und den erlaubten Taschengrößen. Buche ein Schließfach nur über den vom Veranstalter genannten Weg.
Lege fest, wo Ticket, Ausweis und Rückfahrkarte bleiben, wenn du deine Jacke abgibst. Diese Dinge sollten griffbereit sein, ohne dass du jedes Mal zur Garderobe zurückmusst.
Camping: trocken für die Nacht
Trenne die Kleidung für den Floor von der trockenen Kleidung fürs Camp. Ein zusätzliches Oberteil und frische Socken nehmen wenig Platz ein. Was du nachts brauchst, hängt von Temperatur, Unterkunft und deiner Ausrüstung ab.
Prüfe kurz vor der Fahrt den Wetterbericht erneut. Eine Wochenendplanung im Frühjahr ist noch keine zuverlässige Wettervorhersage für den Sommer.